Mein Medienkompetenzbildungs-Projekt – Was ist der Unterschied zwischen der Planung und der harten Schulrealität?

Nach einem Jahr Vorbereitung, Absprachen mit Schulleitung, Jugendamt und  Sozialpädagogen, konnte ich im September meine erste praktische Phase starten

Vorbereitung ist alles! Ok, 10 Doppelstunden müssen mit Leben gefüllt werden. Mein Themenkatalog

  • Wie sieht das Medienverhalten der Schüler aus?
  • Was ist eine Suchmaschine?
  • Privatsphäre und Big Data
  • Soziale Netzwerke
  • Bildrechte und Persönlichkeitsrechte
  • Cybermobbing

Meine Gedanken kreisten um die Fragen:

  • Wie fülle ich 90 Minuten interessant, spannend, abwechslungsreich und mit Spaß?
  • Wie lange kann ich am Stück reden, bevor die Schüler abschalten?
  • Wie bekomme ich die Gradwanderung zwischen Spaß und Respekt hin?
  • Welches Vorwissen haben die Schüler?
  • Technische Voraussetzungen?
  • Datenschutz?
  • Welche Programme muss ich freischalten?
  • Hält das Internet?
  • Ist das Internet schnell genug?
  • Mit welchen Online-Diensten kann ich den Unterricht bereichern?
  • Ich will zeigen, wie man heute mit digitalen Medien arbeitet. z.B. möchte ich keine oder wenig ausgedruckte Arbeitsblätter verwenden.
  • Wie kann ich das Smartphone in den Unterricht integrieren? Kein WLAN in Schulen!

Nach und nach nahm mein Unterricht Gestalt an. Meinen ersten Unterrichtsentwurf fertigte ich auf Keynote, was ich nun aber durch die Online-Präsentations-Plattform visme ersetzt habe. Sheets mit Schaubildern, Videos oder Arbeitsanweisungen lassen sich hier sehr schnell und einfach erstellen. Die Schüler sollen sehen, dass es nicht notwendig ist, PowerPoint zu besitzen, um eine schöne Präsentation zu erstellen.

Die Unterlagen von klicksafe.de und Safernet.at sind mir bei der anfänglichen Vorbereitung sehr hilfreich gewesen. Über andere sehr informative Seiten werde ich in weiteren Beiträgen berichten.

Ein Tool, welches in Fulda bei der Fachtagung -Hilfe wer erzieht mein Kind- das erste Mal sah, möchte ich nicht mehr missen. Es begeisterte mich damals sofort und heute meine Schüler. 🙂  KAHOOT!

 

Mit kahoot kann ich Umfragen, Quizze und Diskussionen anfertigen. Um das Medienverhalten der Schüler in Erfahrung zu bringen starte ich relative schnell mit dem ersten kahoot, danach folgen jeweils zum Abschluss einer Einheit ein Quiz. Das Tool stelle ich euch in einem anderen Beitrag näher vor.

Planung und die wirkliche Realität klaffen ein bisschen auseinander. Meine ersten Schüler des Projekts sind Schüler einer Förderschule. Der unterschiedliche Wissensstand der Gruppe ist eine echte Herausforderung. Manche Schüler haben kein Smartphone, interessieren sich auch nicht für die digitale Welt, andere sind gleich auf vielen Kanälen, wie WhatsApp, Facebook, Instagram und SnapChat vertreten und leben ihr digitales Leben voll aus. Diese Herausforderung nehme ich an und bin sehr dankbar, dass mich Sozialpädagogen und Lehrer bei meiner Arbeit unterstützen.

Oh, die Schüler wollen mir jetzt nicht zuhören! Wie, das war in meiner Planung gar nicht vorgesehen! Das ist Realität! Ich will wirklich nicht den strengen Lehrer raushängen lassen, nein das bin ich nicht! Ich möchte die Schüler mit meiner Begeisterung und Leidenschaft anstecken. Meine Toleranzgrenze ist wahrscheinlich daher etwas höher als bei Lehrern, jedoch Respekt darf von beiden Seiten nicht fehlen.

Respekt darf im Umgang mit Menschen nie fehlen!

Wie kann ich das meinen Schülern vermitteln? Ich versuche es mit Anerkennung, Begeisterung, über Erfolge sprechen, Verantwortung übertragen und anderen spannenden unüblichen Aufgaben, Methoden und Spaß!

Wie es weitergeht berichte ich euch demnächst. Es gibt viel zu erzählen!

 

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An alle Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe! Wie sieht es mit Medienkompetenztraining in der Ausbildung aus?

Das Thema Medienkompetenz lässt mich auch diesen Monat nicht los. Ich starte in den Juli mit der Fachtagung Ausbildung 3.0 | Medienkompetenzförderung in der Berufsvorbereitung und Ausbildung? Erkenntnisse und Materialien aus drei Jahren Modellprojekt wurden vorgestellt.

Medienkompetenz

Was ist Medienkompetenz? Erklärung Dr. Wagner / JFF

Dieses Modellprojekt „Medienkompetenztraining in der Ausbildung“ hat in den drei Jahren wirklich sehr schöne Projekte hervorgebracht. Eine Vielzahl von Materialien sind bereits jetzt zugänglich oder werden demnächst online gehen. Wer aus seinen Schülern mehr herauskitzeln möchte, sollte sich nicht scheuen und unbedingt einen Blick auf die Webseiten der beschriebenen Projekte werfen. Die Materialiensammlungen sind strukturiert aufgebaut und sehr umfangreich.

WARUM sollte Medienkompetenzförderung auch Einzug in die Berufsschulen halten?

  1. Schüler lernen den kompetenten Umgang mit Medien
  2. Gruppendynamische Prozesse
  3. Kompentenzerwerb allgemein
  4. Leistungsbereitschaft und Motivation steigt
  5. Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung
  6. Lernen von und mit anderen
  7. Experimentieren
  8. Interaktion mit anderen
  9. Potentiale im Medienhandeln erfahrbar machen

Einzelprojekte:

  • Gadime (Institut für Kommunikation- und Medienwissenschaft / Medienpädagogik und Weiterbildung, Uni Leipzig)
    • Ganzheitliche Medienkompetenz
    • Hier werden benachteiligte Jugendliche während einer beruflichen Qualifizierung zu einem ganzheitlichen, kritischen und reflektiertem Umgang mit Medien unterstützt.
    • Sie sollen den Anforderungen der mediatisierten Arbeits- und Lebenswelt kompetent begegnen können eigene mediale Handlungsmächtigkeit erleben und dazu befähigt werden, selbstbestimmt und selbst verantwortet Bildungsprozesse zu gestalten. (Dr. Guido Bröckling / Uni Leipzig)

  • ZukunftPlus (ZukunftPlus e.V. Hannover)
    • Digitale Medienkompetenzförderung in der beruflichen Einstiegsqualifizierung
    • Förderung der Medienkompetenz im beruflichen Kontext
    • Einsatz der Lernplattform PeBBle
  • Berufsrouten (Medialepfade.de)
    • Eine Kombination aus mobilem Lernen durch digitale Medien und dem Entdecken der eigenen Stadt.

    • Schüler können mithilfe der GPS-App, die Ausbildungsbetriebe der Stadt und deren Ausbildungsberufe kennenlernen. Es ist wie eine Schnitzeljagd zu verstehen, Die Jugendlichen sehen Videos, müssen Fragen zu den Berufen beantworten und erarbeiten sich damit selbstständig eine Vielzahl an Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen. Aktiv zum Beruf!
  • Meta (JFF- Institut für Medienpädagogik)
    • META soll sich in erster Linie an Fachkräfte in der Berufsvorbereitung, -qualifizierung und -ausbildung richten. Es Soll Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen befähigen, Medien in ihrer Arbeit mit Jugendlichen zum Thema zu machen und aktiv einzusetzen

    • Teilnehmende Fachkräfte können anschließend mithilfe eines qualifizierten Medieneinsatzes die Lernprozesse bei Jugendlichen fördern und durch den aktiven Gebrauch von Medien einen kompetenten Umgang mit diesen unterstützen. (Actionbound Rallye, Lekturebesprechung mit dem iPad…)

Bei dieser Veranstaltung standen die erarbeiteten Materialien der verschiedenen Projektteilnehmer im Vordergrund, diese können bereits oder in nächster Zeit im Web abgerufen werden.

Und wieder hat sich, durch die Evaluation herausgestellt, dass die Schüler durch den Einsatz von Medien mehr Leistungsbereitschaft und Motivation zeigen. Hmmm, das könnte daran liegen, dass es ihnen mehr Spaß macht und einfach in die heutige Zeit passt. Unsere Welt wird zunehmend digitalisiert! Sind die Schulen gallische Dörfer? Digitalisierung bedeutet nicht, sich dem großen digitalen Imperator zu unterwerfen, nein, diesmal reicht es schon, wenn die Schultore öfters geöffnet werden, um den digitalen  um „Trend“Wind  einwehen zu lassen. Inspirieren lassen und dann mit der Zeit gehen! Wir gehen mit Spaß in digitale Zukunft!

Wenn DU die Social Media Welt live erleben willst, dann musst DU zur Social Media Week nach Hamburg fahren.

Auf meiner Event To do Liste stand die Social Media Week in Hamburg ganz oben. Als ich im diesjährigen Programm las, dass der Montag ganz im Zeichen der Medienkompetenz stand, habe ich nicht mehr lange überlegen müssen. Da musste ich hin. Flug und Hotel waren schnell gebucht. Haaaamburg ich kommeeee! Moin Moin!

Der Startschuss fiel am Montag, dem 23. Februar um 4 Uhr in der Früh, um den ersten Flieger zu bekommen und richtig was vom Tag zu haben. Gegen 8:30 Uhr war ich im Hotel im Sankt Georg Viertel eingecheckt, sehr zentral gelegen, nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof. Perfekt! Yeah, ich bin in Hamburg! Bis 12 Uhr hatte ich noch ein bisschen Zeit, um mir Hamburg und die Alster anzuschauen.

#smwhh – Tag 1

Auf diesen Tag freute ich mich total, es ging den ganzen Tag in der Hochschule Macromedia um das Thema Medienkompetenzbildung und Kids. 🙂

Erste Session JobDigga – Die Jobfindungs-App

Bereits vor der Social Media Week setzte ich mit Christiane Brandes-Visbeck, auch eine Digital Media Woman in Verbindung, da ich diese App richtig genial finde und sie eine Bereicherung für mein neues Medienkompetenzförderungs-Projekt sein könnte. Es dauert leider noch ein wenig, bis die App in den Süden kommt, sie wird erstmal von Hamburger Kids getestet. Christiane und ihr Team erklärten die Funktionsweise der App . Hinter der Idee steckt, dass die Kids sich Können- und Wollen-Profile mit der JobDigga-App erspielen. Danach matcht die App die freigegebenen Profile mit den Azubi-Stellenanzeigen. Nun können die Ausbilder geeignete Kids kontaktieren und Kennenlernen. Klare Vorteile sind:

  • keinen Stress beim Bewerbungsprozess und weniger Absagen
  • Recruiter müssen weniger Unterlagen sichten, Active Sourcing
  • Minoritäten bekommen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Ich habe es selbst spielen können und kann sagen, dass es richtig Spaß gemacht hat.

Also spielend zum passenden Ausbildungsberuf! Mensch, warum gab es das nicht früher, dann wäre mir einiges erspart geblieben! 😉

Freue mich schon, wenn die App online geht! 🙂

Children and mobile media | Workshop mit Dr. Claudia Lampert

Genau mein Thema! Was gibt es Neues im Norden? Neue KIM-Studie ist draußen! Was machen Kids eigentlich mit ihren Geräten? Ganz oben steht spielen, gefolgt von surfen und chatten. Das ist wohl fast auf der ganzen Welt so.

  • Durchschnittlich haben die Kids 18 Apps auf ihrem Smartphone. Ganz oben steht WhatsApp, dann Facebook und Instagram.
  • Etwa 25% der Jugendlichen besitzen kostenpflichtige Apps.
  • Das Smartphone ist eine Art Blackbox.Viele Eltern bekommen von den Aktivitäten der Kinder nur einen kleinen Ausschnitt mit, sie gehen meistens auf eigene Entdeckungstour.

Doch wer soll die Aufgabe der Kompetenzbildung übernehmen?

  • Eltern?
  • Schule?

Die App „ignore no more“ ist da weniger nützlich. Wir müssen unseren Kindern die große WARUM-Frage erklären und unser Wissen kindgerecht vermitteln. Diese App zwingt die Kinder zu einem Rückruf, wenn sie die Anrufe der Eltern ignorieren, können die Eltern mit Hilfe dieser App, das Handy sperren. Bestrafung, statt Aufklärung.

Der Medienpass Hamburg bietet Eltern und auch Lehrern eine gute Unterstützung bei der Medienerziehung, die als eine Vernetzungsaufgabe verstanden werden muss.

Das Smartphone als zweites ICH: Warum wir nicht mehr ohne können | Daniel Rehn

Daniel Rehn Das Smartphone mein 2. ICH

Wow, was für ein Vortrag! Ohne Slides, alle Fakten im Kopf, spannend vorgetragen. Sind wir alle smartphonesüchtig? Meine Kinder und alle Freunde und Bekannte würden jetzt bei mir ganz laut JAAAAAAA schreien. 🙂

  • 70% benutzen ihr Gerät im Bad. Doch ein sehr persönlicher Ort?
  • FEAR OF MISSING OUT – so heißt der Zustand, wenn das 2. ICH abhanden kommt. Wir werden richtig nervös, schieben Panik, haben Angst, etwas  zu verpassen.
  • Wie oft greift man zum Smartphone?
    • durchschnittlich über 1 Stunde und ca. 80 – 90 Mal am Tag
  • Der Trigger:  häufig Informationsfluss
  • App zum Überprüfen der Smartphone-Nutzung
  • Serendipität?
    • Wir entdecken oder finden etwas, nach dem wir nicht explizit gesucht haben. Ja, stimmt, wenn ich an meinen Facebook-Newsstream denke! 😉

Panel: Digitale Schule und es geht doch

Panels Digitale Schule

Wirklich? Ich bin mir nicht ganz so sicher, also bei uns in Bayern ticken die Uhren ein bisschen anders, vielleicht langsamer?

Ich bin gespannt, was Albert Hoffmann (der Initiator von Onilo und Antolin), Ina Jäckel-Müller (Lehrerin in Hamburg), Jöran Muuß-Merholz (Dipl. Pädagoge / Bildung und Internet) und  Moderatorin Sarah Pust (Journalistin) dazu sagen. Es gibt eine kleine Gruppe von LehrerInnen, die bereits sehr erfolgreich digitale Medien in den Unterricht einbauen. Doch wie kann der Einsatz sinnvoll gestaltet werden, bereits in der Grundschule? Mit den animierten Bilderbüchern hat Ina Jäckel-Müller sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf Onilo.de werden Kinderbücher zu Boardstories. Das Lesen wird durch die animierten Geschichten für die Kinder zu einem Erlebnis, sie bekommen Lust aufs Lesen und wollen zum Teil selbst ein animiertes Buch gestalten. Das Lesen muss Spaß machen und wenn es durch die digitalen Medien besser gelingt, worauf warten wir?

Jöran Muuß-Merholz begleitet ein Medienprojekt an einer Berufsschule in Kassel. Hier arbeiten die Schüler bereits sehr aktiv im Netz und recherchieren für Plakate und Referate, viele Informationen kommen da zusammen. Es entsteht ein riesiger Info-Pool, dieser soll für zukünftige Generationen von Schülern archiviert und mit CC-Lizenzen zugänglich und verwertbar gemacht werden. Seinen Vorschlag, dass jede Schule ein digitales Kompetenzzentrum einrichten soll, finde ich sehr gut und werde ich in meine Zusammenarbeit mit Schulen einfließen lassen. Dieses Zentren sollen Anlaufstellen für digitale Fragen an Schulen sein. „Wo Eltern, Lehrer, Schüler hingehen können, wenn sie irgendeine Frage haben, wenn sie irgendetwas machen wollen. Wenn sie sagen: Wir Eltern bräuchten mal eine Informationsveranstaltung, können wir irgendjemanden einladen? Wo ein Lehrer hinkommen kann, der sagt: Ich habe bei anderen Kollegen gesehen, die machen das und das mit ihren Schülern, wie geht das denn? Ist das mit den Datenschutzrichtlinien vereinbar?“, so Jöran.

Der digitale Fortschritt betrifft uns alle, also lasst ihn uns gemeinsam angehen! Wie wäre es mit einem Instagram-Family-Projekt?

Abends bekomme ich von meiner sehr netten und lustigen rheinländischen Hamburgerin Luise noch ein bisschen Hamburg gezeigt, mit einem Hamburger bei Jim Block runden wir den Tag ab.

Ein paar Pics des Tages!

#smwhh Tag 2

Neuer Tag neues Thema: Der Start-up Day

Mein letzter Tag in Hamburg. Los gings am Hauptbahnhof, hopp in die S-Bahn rein, S-Bahn raus, aber Google und Luise wussten immer Bescheid.

Erste Session im Betahaus, echt lustige Gegend. Zwei Hamburger Start-ups stellten sich vor, wir das Publikum leisteten gemeinsam mit Moderatorin Sanja Stankovic erste Social Media Hilfe.

Erster Newcomer war tabbt, eine App um mit Freunden entstandene Kosten besser und übersichtlicher zu teilen, als zweites stellte sich das Unternehmen juicify vor, hier dreht sich alles um ein drahtloses Ladegerät.

Best of Tipps der Session:

  • ein Redaktionsplan sollte vorerst für einen Monat festgelegt werden
  • Facebook-Strategie: am Anfang täglich einen Post
    • aktuelle Anlässe nicht vergessen
    • bei Amazon gibt es bei jeder Besprechung einen leeren Stuhl. Darauf sitzt der imaginäre Kunde. Was will der Kunde? Was können wir für ihn tun? Eine sehr gute Idee, um wirklich nicht das Wichtigste zu vergessen, den Kundenbezug!
    • Zu jeder Social Media Strategie gehören verschiedene Personas
    • Personas brauchen eigene Themengebiete
      • Themen können mittels Keywords gesucht werden
        • Tagpacker
        • Google Alerts
    • weitere Instrumente um an meine Kunden die frohe Botschaft zu verkünden
      • Newsletter
      • Videos kommen immer sehr gut an
      • Gewinnspiele mit einem Kooperationspartner organisieren
      • Aussicht auf einen Gewinn durch Liken oder Kommentar
      • Facebook Ads, sind bereits ab wenigen Euros machbar
    • Fotos sollen immer gut verlinkt und mit guten Tags versehen werden
    • für Startups ist die Deutsche Startups eine gute Informationsquelle
    • Soll etwas automatisch gepostet oder gesichert werden, dann ist iftt App sehr zu empfehlen. If this than that. Wenn ich z.B. meine Tweets automatisch auf Facebook posten möchte.

Meine letzte Session, wie pitche ich richtig? Warum pitchen und wie? | Ole Tillmann

Der Pitch

Das war wahrhaftig eine Druckbetankung in Sachen Pitch. Sehr sehr guter Vortrag, vollgepackt mit Wissen und vielen Tipps.

7 Tipps für gute Slides

  1. Denke plakativ
  2. Hochauflösende Fotos
  3. Branding
  4. Symbole
  5. Schöne Grafiken
  6. Struktur
  7. prof. Grafiker

Um die Präsentation locker und flockig rüber zu bringen, steht an erster Stelle trainieren, denn das Training macht einen später locker. Gut vorbereitet sollte man sein, einen entspannten Eindruck vermitteln und Kompetenz ausstrahlen.

Wovon hängt die Bühnenpräsenz ab?

  1. Körpersprache sollte eindeutig, klar und deutlich sein
  2. Stimme
  3. Sprechgeschwindigkeit
  4. Subtext (Wie sage ich etwas, welche Emotionen schwingen mit?)

Was kann ich gegen diese störende Nervosität tun, damit sie meine Leistung nicht mindert?

  1. Zuversicht hilft
  2. Erfahrung
  3. Training
  4. Sport vor dem Pitch
  5. Meditation
  6. Atemtechnik
  7. Dominanzpose „Tschakaaa“

Ach, nein ein Panel habe ich ja total vergessen, aber das hing wahrscheinlich daran, dass es langweilig war und eigentlich nichts neues gab. Das Thema war Storytelling, das mehr als nur Content ist. Also da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen, leider hat der Moderator die ganze Diskussion flach gehalten. Ok, das war es dann, schade!

Ab in die S-Bahn flux zum Flughafen und mit der letzen Maschine heim nach München. Hey, ich kann die Social Media Week jedem wärmstens empfehlen. Hamburg hat sich von der besten Seite gezeigt, tolle Menschen, sehr kommunikativ, kreativ und experimentierfreudig.

Ich habe Lust auf mehr bekommen. Bis nächstes Jahr!