Meine Learnings der Tagung Mobile.Schule 17 in Oldenburg

 

Immer der digitalen Medienbildung auf der Spur! Das zweite Mal war ich am 9. und 10. März nun schon auf der #molol17 und es war wieder ein absolutes Highlight und ich habe eine Menge mit nach Hause gebracht.

Geballte digitale Medienbildung auf einem Platz. Ok, es ist schon ein eigener Kosmos dort, so viel Interesse an digitaler Bildung gibt es sonst nirgendwo. Daher gebe  ich meine Learnings gerne weiter. Ab heute starte ich meine kleine Serie „Digital- Appetizer“. Wieso schreibe ich nicht ganz einfach eine Zusammenfassung? Lange Zusammenfassungen finde ich langweilig. Kurz und bündig soll es sein, das Wesentliche.

No. 1 #molol17 Digital -Appetizer

Workshop: Sprachbildender Fachunterricht mit digitalen Medien von C. Schneider-Pungs   Welche digitalen Tools kann ich im Unterricht einsetzen?

  • Poster und Lernplakate                                                                                                 ThingLink mit dieser App können vorhandene Arbeitsblätter  in eine digitale Version umgewandelt und mit Web Links, Videos oder Bildern aufgewertet werden. Alternative App goformative
  • Schrittweise Textverarbeitung                                                                                                          Mit Keynote einzelne Worte oder Sätze als Textbausteine eingegeben. Schüler müssen diese Wörter in eine Reihenfolge bringen. Mit dem Keynote-Tool zaubern, entsteht die richtige Reihenfolge.
  • Portfolios und Sprachlernhefte                                                                                                   Hier haben sich die Apps Book Creator und Explain Everything bewährt. Beide sind kostenpflichtig.
  • Wörterbücher und Nachschlagewerke                                                                                         Die App Wikipanion ist die direkte  und schnelle Verbindung zu Wikipedia.Mit Quizlet (Browser Version und App) kommt das Gaming beim Lernen ins Spiel. Mit digitalen Karteikarten wird das Vokabel lernen gut organisiert und macht auch noch Spaß. Man kann auf bereits vorhandene Wissneskarten zurückgreifen oder selbst zu seinem Themengebiet ein Quizlet anlegen. Mit LearningApps können eigene kleine interaktive, multimediale Bausteine online erstellt werden und in Lerninhalte eingebunden werden.
  • Vernetzungen und Glossar                                                                                                Mindmaps können mit den Apps Popplet oder CloudArt sehr gut dargestellt werden. Beide Apps sind kostenpflichtig.
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Früh übt sich! Aber wie? Digitale Medien mit Kindern nutzen.

Unsere Kinder sind in eine digitale Welt hinein geboren, es sind ihre und unsere alltäglichen Begleiter. Sie kommen früh mit Tablets, Smartphones oder Smartwatches in Berührung. Wir schauen TV auf dem Laptop, schreiben der Oma oder den Freunden eine kurze WhatsApp, lassen unseren Kindern eine Geschichte während der langen Autofahrt nach Italien auf dem Smartphone vorlesen oder während wir auf das Essen im Restaurant warten, dürfen die Kinder ein bisschen mit der Maus und der Elefanten-App spielen. Auf den Smartphones von Jugendlichen befinden sich häufig Apps, wie WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat… Doch durch Verbote lernen unsere Kinder nicht mit diesen Medien umzugehen! Handyverbote in Schulen sind daher kontraproduktiv!

Wir sollten gemeinsam mit ihnen das Internet erforschen! Wir als Eltern können dazu beitragen, dass unsere Kinder verantwortungsbewusste, sensible, kompetente und kritisch hinterfragende User werden. Daher kann ich den Internet Guide für Eltern – Tipps zur Medienerziehung in der Familie sehr empfehlen. Folgende Inhalte werden dort näher beschrieben.

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Screenshot der Webseite Deutsches Kinderhilfswerk

  • Digitale Medien in unserem Alltag
  • Sicher ist sicher – Kinder- und Jugendmedienschutz
  • 10 Empfehlungen für Eltern
  • Digitale Medien in der frühen Kindheit
  • Digitale Medien im Grundschulalter
  • Digitale Medien in der Jugendphase
  • Hinweise und Tipps zum Weiterlesen

Wie macht ihr das mit den digitalen Medien und euren Kindern? Über eure Tipps und Tricks in den Kommentaren freue ich mich!

 

 

Mit einer Schülerfrage im Gepäck zur Social Media Week nach Hamburg

Was haben Schüler mit der Social Media Week (SMW) zu tun? Alles ganz einfach! Im Rahmen eines digitalen Medienkompetenz Projekts…

Am 22. Februar 2016 startete die #SocialMediaWeek in Hamburg. Ein Tag ist der Medienkompetenz gewidmet. Mein Stichwort! Auf geht’s! Doch halt, wie kann ich mein Medienkompetenz Projekt an der Katharina Fischer Schule und mein Ausflug zur Social Media Werk verknüpfen? Livestream? Leider zu spät für meine Schüler! Es gibt am Dienstag das Panel „Leben auf Facebook, Instagram, Snapchat und Co“, mit der Schauspielerin Pia Tillmann. Daraus lässt sich bestimmt etwas machen. Ok, ich frage die Schüler, ob sie „Berlin Tag und Nacht“ überhaupt schauen. Fast alle melden sich. Kennen sie auch Pia Tillmann? Der Name sagt ihnen nichts. Zum Glück gibt es Google und ich kann ihnen ein Bild zeigen. Ach, ja, klar die kennen wir! Wow! So, jetzt bitte ein paar Fragen zu ihrem Facebook Account, oder wie sie mit negativen Kommentaren umgeht! Nein, das interessiert sie nicht, sie wollen wissen,  woher sie ihre Muskeln hat. Wie oft machst du Sport in der Woche? Was machst du noch in deiner Freizeit? Sehr sympathische Fragen! Die packe ich in meinen Koffer und dann ab zur #smwhh. Am Dienstag war es soweit, ich ließ ich mir das Mikrofon reichen und gab meine Schülerfrage an Pia Tillmann weiter. Tja und was soll ich sagen, ich habe die Antwort im Koffer für meine Schüler nach Hause gebracht. Seht selbst, das Beweisvideo für meine Schüler. Danke Pia!

Das Panel wurde von Christine Brandes-Vielsbeck von den Digital Media Women Hamburg kuriert.

Meine 2 Highlights der #smw

Don’t sell, tell!

Meine erste Session war schon richtig gut. „Digitale Markenkommunikation über Visual Social Media Plattformen, wie Instagram, Snapchat und Pinterest.“ von Kristine Kobilke. Auf allen drei Plattformen bin ich unterwegs, mal intensiver, mal weniger. Mitreisender Vortrag mit vielen Neuigkeiten.

Instagram

  • Engagement Rate 2,261 %
  • coole Hashtags verwenden
    • #onthetable
    • #thingsorganizedneatly
    • #fromwhereistand
    • #Freitagfluff
  • Iconsquare für Instagram Monitoring
  • Qualität der Bilder sollte
    • passen
    • stimmig sein
    • ästhetisch sein
  • Interessante Instagram Accounts
  • Zusammenarbeit
    • Influencer
    • Account verleihen
    • Museen öffnen nach Schließung für Blogger, diese können sich künstlerisch austoben. #emptyhamburgerkunsthalle
    • call to action hinzufügen, lohnt sich immer
  • Contest
    • Fotowettbewerbe
      • auf der Webseite mit passendem Hashtag ankündigen

Snapchat

  • 200 000 000 Accounts weltweit
  • wächst derzeit am schnellsten
  • 5,8% der deutschen Internetnutzer, nutzen Snapchat
  • 65% kreieren eine Snapchat-Story
  • interessante Snapchat Accounts
    • wwf
  • Contest
  • Werbung
    • 3 V Advertising
      • vertical
      • video
      • views
  • Geofilter

Pinterest

  • 3 Mio Accounts in Deutschland
  • 85% weiblich
  • Mamas pinnen 3 Mal mehr
  • Gute Inhalte
    • thematische Boards
    • Mitarbeiter stellen ihre Lieblingsprodukte vor
    • behind the scences: wie wurde das Video erstellt
  • Contest
    • Pin it to win it! (eigene Produkte weiterpinnen)

Daily stand up!

Auf den Workshop von Appcamps habe ich mich sehr gefreut. Mit einem „Daily stand up“ ging es los. Ich musste meine ersten Programmierversuche nicht alleine machen. Wir waren ein 2 er-Team. Und welch ein Glück, meine Partnerin hatte schon einmal Apps programmiert. Für iOS, was sich nicht als Vorteil herausstellte. Mit den Lernkarten starteten wir. Der App Inventor wird gestartet und mit Befehlen gefüllt. Nach ein paar Klicks, haben wir es doch tatsächlich geschafft! Unsere erste Katzen App ist fertig. Bisschen mehr Zeit hätten wir fürs Fine Tuning schon gebraucht. Miau Miau.

Philipp und Diane Knodel haben da ein tolles Konzept zum Programmieren lernen, ausgearbeitet und für meine Schüler perfekt anwendbar. Das ist Digitalunterricht zum Anfassen. Werde ich auf jeden Fall in der Schule vorstellen.

 

Meine Unterkunft muss euch noch vorstellen. Diesmal übernachtete ich in der Superbude in Sankt Georg. Ich habe mir für zwei Nächte ein Doppelzimmer mit Beate (Vision3 aus Bad Tölz) geteilt. Die Superbude ist Kooperationspartner der Social Media Week in Hamburg. Die Zimmer sind groß genug und einfach genial eingerichtet. Frühstücken kann mann von 7  bis 12 Uhr. Dort gibt es eine sehr große Auswahl an Kaffee,  Tee , Saft, Brot, Eier, Marmelade, Nutella, Waffeln und Panini zum selbst machen uvm. Kann ich nur weiter empfehlen!

Im Großen und Ganzen war die #SMWHH wieder ein tolles Erlebnis für mich. Viel Input, viele interessante Menschen kennengelernt, tolle Workshops erlebt und super geschlafen … Wenn ich nächstes Jahr komme, dann mit einer eigenen Session über mein Medienkompetenz-Projekt. Moin, Hamburg!

 

Was gab es sonst noch auf der Social Media Week in Hamburg?

Mein Medienkompetenzbildungs-Projekt – Was ist der Unterschied zwischen der Planung und der harten Schulrealität?

Nach einem Jahr Vorbereitung, Absprachen mit Schulleitung, Jugendamt und  Sozialpädagogen, konnte ich im September meine erste praktische Phase starten

Vorbereitung ist alles! Ok, 10 Doppelstunden müssen mit Leben gefüllt werden. Mein Themenkatalog

  • Wie sieht das Medienverhalten der Schüler aus?
  • Was ist eine Suchmaschine?
  • Privatsphäre und Big Data
  • Soziale Netzwerke
  • Bildrechte und Persönlichkeitsrechte
  • Cybermobbing

Meine Gedanken kreisten um die Fragen:

  • Wie fülle ich 90 Minuten interessant, spannend, abwechslungsreich und mit Spaß?
  • Wie lange kann ich am Stück reden, bevor die Schüler abschalten?
  • Wie bekomme ich die Gradwanderung zwischen Spaß und Respekt hin?
  • Welches Vorwissen haben die Schüler?
  • Technische Voraussetzungen?
  • Datenschutz?
  • Welche Programme muss ich freischalten?
  • Hält das Internet?
  • Ist das Internet schnell genug?
  • Mit welchen Online-Diensten kann ich den Unterricht bereichern?
  • Ich will zeigen, wie man heute mit digitalen Medien arbeitet. z.B. möchte ich keine oder wenig ausgedruckte Arbeitsblätter verwenden.
  • Wie kann ich das Smartphone in den Unterricht integrieren? Kein WLAN in Schulen!

Nach und nach nahm mein Unterricht Gestalt an. Meinen ersten Unterrichtsentwurf fertigte ich auf Keynote, was ich nun aber durch die Online-Präsentations-Plattform visme ersetzt habe. Sheets mit Schaubildern, Videos oder Arbeitsanweisungen lassen sich hier sehr schnell und einfach erstellen. Die Schüler sollen sehen, dass es nicht notwendig ist, PowerPoint zu besitzen, um eine schöne Präsentation zu erstellen.

Die Unterlagen von klicksafe.de und Safernet.at sind mir bei der anfänglichen Vorbereitung sehr hilfreich gewesen. Über andere sehr informative Seiten werde ich in weiteren Beiträgen berichten.

Ein Tool, welches in Fulda bei der Fachtagung -Hilfe wer erzieht mein Kind- das erste Mal sah, möchte ich nicht mehr missen. Es begeisterte mich damals sofort und heute meine Schüler. 🙂  KAHOOT!

 

Mit kahoot kann ich Umfragen, Quizze und Diskussionen anfertigen. Um das Medienverhalten der Schüler in Erfahrung zu bringen starte ich relative schnell mit dem ersten kahoot, danach folgen jeweils zum Abschluss einer Einheit ein Quiz. Das Tool stelle ich euch in einem anderen Beitrag näher vor.

Planung und die wirkliche Realität klaffen ein bisschen auseinander. Meine ersten Schüler des Projekts sind Schüler einer Förderschule. Der unterschiedliche Wissensstand der Gruppe ist eine echte Herausforderung. Manche Schüler haben kein Smartphone, interessieren sich auch nicht für die digitale Welt, andere sind gleich auf vielen Kanälen, wie WhatsApp, Facebook, Instagram und SnapChat vertreten und leben ihr digitales Leben voll aus. Diese Herausforderung nehme ich an und bin sehr dankbar, dass mich Sozialpädagogen und Lehrer bei meiner Arbeit unterstützen.

Oh, die Schüler wollen mir jetzt nicht zuhören! Wie, das war in meiner Planung gar nicht vorgesehen! Das ist Realität! Ich will wirklich nicht den strengen Lehrer raushängen lassen, nein das bin ich nicht! Ich möchte die Schüler mit meiner Begeisterung und Leidenschaft anstecken. Meine Toleranzgrenze ist wahrscheinlich daher etwas höher als bei Lehrern, jedoch Respekt darf von beiden Seiten nicht fehlen.

Respekt darf im Umgang mit Menschen nie fehlen!

Wie kann ich das meinen Schülern vermitteln? Ich versuche es mit Anerkennung, Begeisterung, über Erfolge sprechen, Verantwortung übertragen und anderen spannenden unüblichen Aufgaben, Methoden und Spaß!

Wie es weitergeht berichte ich euch demnächst. Es gibt viel zu erzählen!

 

Educamp Stuttgart

Es ist Samstag, der Wecker klingelt um 6 Uhr! Auf geht’s nach Stuttgart ins Schwabenländle. Großmutter, 2 Kids und ich bepacken den Bulli und fahren auf die Autobahn Richtung Stuttgart. Schon gleich nach dem Flughafen München macht es Peng! Hä, was war das denn jetzt? Das darf doch nicht wahr sein, ein Steinschlag, der langsam zu einem Riss wächst! Toller Start! Jetzt alle Schlaglöcher meiden! Eigentlich fahre ich ja sehr gerne mit meinem Bus, aber diese Strecke nach Stuttgart hat nicht das Potential zu einer meiner Lieblingsrouten zu werden. Baustelle an Baustelle!

Endlich angekommen in Stuttgart, fahren wir alle in das Hotel Pullmann in Vaihingen und beziehen eines unserer zwei gebuchten Zimmer. Perfekter Parkplatz direkt vor dem Hotel-Eingang gefunden, also besser geht es nicht!  🙂 So, jetzt ab in die S-Bahn und in die City. Nebenbei gesagt, das öffentliche Verkehrssystem ist etwas gewöhnungsbedürftig. 11 Uhr endlich angekommen im Literaturhaus. Imposantes Gebäude, es war früher der ehemalige Firmensitz der Firma  Bosch. Punktlandung, genau zum Start der Sessions. Weiterlesen

GAUTINGER INTERNETTREFFEN

Das Netz ist für alle. Potentiale einer inklusiven Medienbildung

Natürlich ist das Netz für alle. Daran habe ich nie gezweifelt. Ja, warum eigentlich auch? Aber wie sich auf dieser Konferenz herausstellte gibt es für Menschen mit Handicaps manchmal enorme Hürden, um in das heutzutage selbstverständliche Netz zu kommen. War mir bis jetzt nicht bewusst, erst die Referenten öffneten mir die Augen für diese Hindernisse.

Prof. Isabel Zorn nahm uns in dem Einführungsvortrag „Inklusive Medienbildung: was heißt das? Überblick über Forschungs- und Praxisansätze“ auf eine Mission to Mars (inklusive Medienarbeit) Daher startete sie eine Medien-Rakete.

mission to mars

mission to mars

Doch erstmal, wie ist die momentane Situation bei uns?

  • Inklusive Medienarbeit ist kaum bei uns verankert
  • Bewusstsein für die Notwendigkeit von inklusiven Medienbildung
  • Viele Lehrkräfte und Schulen sind überfordert
  • es schlummern unentdeckte Talente

Einkommen

Bildung

Erwerbstätigkeit

haben einen immensen Einfluss auf die Internetnutzung. Je geringer die 3 ausgeprägt sind, desto höher ist der Bedarf an Medienpädagogik.

„Behinderte Menschen werden behindert im Medienzugriff“ Weiterlesen

Wenn DU die Social Media Welt live erleben willst, dann musst DU zur Social Media Week nach Hamburg fahren.

Auf meiner Event To do Liste stand die Social Media Week in Hamburg ganz oben. Als ich im diesjährigen Programm las, dass der Montag ganz im Zeichen der Medienkompetenz stand, habe ich nicht mehr lange überlegen müssen. Da musste ich hin. Flug und Hotel waren schnell gebucht. Haaaamburg ich kommeeee! Moin Moin!

Der Startschuss fiel am Montag, dem 23. Februar um 4 Uhr in der Früh, um den ersten Flieger zu bekommen und richtig was vom Tag zu haben. Gegen 8:30 Uhr war ich im Hotel im Sankt Georg Viertel eingecheckt, sehr zentral gelegen, nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof. Perfekt! Yeah, ich bin in Hamburg! Bis 12 Uhr hatte ich noch ein bisschen Zeit, um mir Hamburg und die Alster anzuschauen.

#smwhh – Tag 1

Auf diesen Tag freute ich mich total, es ging den ganzen Tag in der Hochschule Macromedia um das Thema Medienkompetenzbildung und Kids. 🙂

Erste Session JobDigga – Die Jobfindungs-App

Bereits vor der Social Media Week setzte ich mit Christiane Brandes-Visbeck, auch eine Digital Media Woman in Verbindung, da ich diese App richtig genial finde und sie eine Bereicherung für mein neues Medienkompetenzförderungs-Projekt sein könnte. Es dauert leider noch ein wenig, bis die App in den Süden kommt, sie wird erstmal von Hamburger Kids getestet. Christiane und ihr Team erklärten die Funktionsweise der App . Hinter der Idee steckt, dass die Kids sich Können- und Wollen-Profile mit der JobDigga-App erspielen. Danach matcht die App die freigegebenen Profile mit den Azubi-Stellenanzeigen. Nun können die Ausbilder geeignete Kids kontaktieren und Kennenlernen. Klare Vorteile sind:

  • keinen Stress beim Bewerbungsprozess und weniger Absagen
  • Recruiter müssen weniger Unterlagen sichten, Active Sourcing
  • Minoritäten bekommen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Ich habe es selbst spielen können und kann sagen, dass es richtig Spaß gemacht hat.

Also spielend zum passenden Ausbildungsberuf! Mensch, warum gab es das nicht früher, dann wäre mir einiges erspart geblieben! 😉

Freue mich schon, wenn die App online geht! 🙂

Children and mobile media | Workshop mit Dr. Claudia Lampert

Genau mein Thema! Was gibt es Neues im Norden? Neue KIM-Studie ist draußen! Was machen Kids eigentlich mit ihren Geräten? Ganz oben steht spielen, gefolgt von surfen und chatten. Das ist wohl fast auf der ganzen Welt so.

  • Durchschnittlich haben die Kids 18 Apps auf ihrem Smartphone. Ganz oben steht WhatsApp, dann Facebook und Instagram.
  • Etwa 25% der Jugendlichen besitzen kostenpflichtige Apps.
  • Das Smartphone ist eine Art Blackbox.Viele Eltern bekommen von den Aktivitäten der Kinder nur einen kleinen Ausschnitt mit, sie gehen meistens auf eigene Entdeckungstour.

Doch wer soll die Aufgabe der Kompetenzbildung übernehmen?

  • Eltern?
  • Schule?

Die App „ignore no more“ ist da weniger nützlich. Wir müssen unseren Kindern die große WARUM-Frage erklären und unser Wissen kindgerecht vermitteln. Diese App zwingt die Kinder zu einem Rückruf, wenn sie die Anrufe der Eltern ignorieren, können die Eltern mit Hilfe dieser App, das Handy sperren. Bestrafung, statt Aufklärung.

Der Medienpass Hamburg bietet Eltern und auch Lehrern eine gute Unterstützung bei der Medienerziehung, die als eine Vernetzungsaufgabe verstanden werden muss.

Das Smartphone als zweites ICH: Warum wir nicht mehr ohne können | Daniel Rehn

Daniel Rehn Das Smartphone mein 2. ICH

Wow, was für ein Vortrag! Ohne Slides, alle Fakten im Kopf, spannend vorgetragen. Sind wir alle smartphonesüchtig? Meine Kinder und alle Freunde und Bekannte würden jetzt bei mir ganz laut JAAAAAAA schreien. 🙂

  • 70% benutzen ihr Gerät im Bad. Doch ein sehr persönlicher Ort?
  • FEAR OF MISSING OUT – so heißt der Zustand, wenn das 2. ICH abhanden kommt. Wir werden richtig nervös, schieben Panik, haben Angst, etwas  zu verpassen.
  • Wie oft greift man zum Smartphone?
    • durchschnittlich über 1 Stunde und ca. 80 – 90 Mal am Tag
  • Der Trigger:  häufig Informationsfluss
  • App zum Überprüfen der Smartphone-Nutzung
  • Serendipität?
    • Wir entdecken oder finden etwas, nach dem wir nicht explizit gesucht haben. Ja, stimmt, wenn ich an meinen Facebook-Newsstream denke! 😉

Panel: Digitale Schule und es geht doch

Panels Digitale Schule

Wirklich? Ich bin mir nicht ganz so sicher, also bei uns in Bayern ticken die Uhren ein bisschen anders, vielleicht langsamer?

Ich bin gespannt, was Albert Hoffmann (der Initiator von Onilo und Antolin), Ina Jäckel-Müller (Lehrerin in Hamburg), Jöran Muuß-Merholz (Dipl. Pädagoge / Bildung und Internet) und  Moderatorin Sarah Pust (Journalistin) dazu sagen. Es gibt eine kleine Gruppe von LehrerInnen, die bereits sehr erfolgreich digitale Medien in den Unterricht einbauen. Doch wie kann der Einsatz sinnvoll gestaltet werden, bereits in der Grundschule? Mit den animierten Bilderbüchern hat Ina Jäckel-Müller sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf Onilo.de werden Kinderbücher zu Boardstories. Das Lesen wird durch die animierten Geschichten für die Kinder zu einem Erlebnis, sie bekommen Lust aufs Lesen und wollen zum Teil selbst ein animiertes Buch gestalten. Das Lesen muss Spaß machen und wenn es durch die digitalen Medien besser gelingt, worauf warten wir?

Jöran Muuß-Merholz begleitet ein Medienprojekt an einer Berufsschule in Kassel. Hier arbeiten die Schüler bereits sehr aktiv im Netz und recherchieren für Plakate und Referate, viele Informationen kommen da zusammen. Es entsteht ein riesiger Info-Pool, dieser soll für zukünftige Generationen von Schülern archiviert und mit CC-Lizenzen zugänglich und verwertbar gemacht werden. Seinen Vorschlag, dass jede Schule ein digitales Kompetenzzentrum einrichten soll, finde ich sehr gut und werde ich in meine Zusammenarbeit mit Schulen einfließen lassen. Dieses Zentren sollen Anlaufstellen für digitale Fragen an Schulen sein. „Wo Eltern, Lehrer, Schüler hingehen können, wenn sie irgendeine Frage haben, wenn sie irgendetwas machen wollen. Wenn sie sagen: Wir Eltern bräuchten mal eine Informationsveranstaltung, können wir irgendjemanden einladen? Wo ein Lehrer hinkommen kann, der sagt: Ich habe bei anderen Kollegen gesehen, die machen das und das mit ihren Schülern, wie geht das denn? Ist das mit den Datenschutzrichtlinien vereinbar?“, so Jöran.

Der digitale Fortschritt betrifft uns alle, also lasst ihn uns gemeinsam angehen! Wie wäre es mit einem Instagram-Family-Projekt?

Abends bekomme ich von meiner sehr netten und lustigen rheinländischen Hamburgerin Luise noch ein bisschen Hamburg gezeigt, mit einem Hamburger bei Jim Block runden wir den Tag ab.

Ein paar Pics des Tages!

#smwhh Tag 2

Neuer Tag neues Thema: Der Start-up Day

Mein letzter Tag in Hamburg. Los gings am Hauptbahnhof, hopp in die S-Bahn rein, S-Bahn raus, aber Google und Luise wussten immer Bescheid.

Erste Session im Betahaus, echt lustige Gegend. Zwei Hamburger Start-ups stellten sich vor, wir das Publikum leisteten gemeinsam mit Moderatorin Sanja Stankovic erste Social Media Hilfe.

Erster Newcomer war tabbt, eine App um mit Freunden entstandene Kosten besser und übersichtlicher zu teilen, als zweites stellte sich das Unternehmen juicify vor, hier dreht sich alles um ein drahtloses Ladegerät.

Best of Tipps der Session:

  • ein Redaktionsplan sollte vorerst für einen Monat festgelegt werden
  • Facebook-Strategie: am Anfang täglich einen Post
    • aktuelle Anlässe nicht vergessen
    • bei Amazon gibt es bei jeder Besprechung einen leeren Stuhl. Darauf sitzt der imaginäre Kunde. Was will der Kunde? Was können wir für ihn tun? Eine sehr gute Idee, um wirklich nicht das Wichtigste zu vergessen, den Kundenbezug!
    • Zu jeder Social Media Strategie gehören verschiedene Personas
    • Personas brauchen eigene Themengebiete
      • Themen können mittels Keywords gesucht werden
        • Tagpacker
        • Google Alerts
    • weitere Instrumente um an meine Kunden die frohe Botschaft zu verkünden
      • Newsletter
      • Videos kommen immer sehr gut an
      • Gewinnspiele mit einem Kooperationspartner organisieren
      • Aussicht auf einen Gewinn durch Liken oder Kommentar
      • Facebook Ads, sind bereits ab wenigen Euros machbar
    • Fotos sollen immer gut verlinkt und mit guten Tags versehen werden
    • für Startups ist die Deutsche Startups eine gute Informationsquelle
    • Soll etwas automatisch gepostet oder gesichert werden, dann ist iftt App sehr zu empfehlen. If this than that. Wenn ich z.B. meine Tweets automatisch auf Facebook posten möchte.

Meine letzte Session, wie pitche ich richtig? Warum pitchen und wie? | Ole Tillmann

Der Pitch

Das war wahrhaftig eine Druckbetankung in Sachen Pitch. Sehr sehr guter Vortrag, vollgepackt mit Wissen und vielen Tipps.

7 Tipps für gute Slides

  1. Denke plakativ
  2. Hochauflösende Fotos
  3. Branding
  4. Symbole
  5. Schöne Grafiken
  6. Struktur
  7. prof. Grafiker

Um die Präsentation locker und flockig rüber zu bringen, steht an erster Stelle trainieren, denn das Training macht einen später locker. Gut vorbereitet sollte man sein, einen entspannten Eindruck vermitteln und Kompetenz ausstrahlen.

Wovon hängt die Bühnenpräsenz ab?

  1. Körpersprache sollte eindeutig, klar und deutlich sein
  2. Stimme
  3. Sprechgeschwindigkeit
  4. Subtext (Wie sage ich etwas, welche Emotionen schwingen mit?)

Was kann ich gegen diese störende Nervosität tun, damit sie meine Leistung nicht mindert?

  1. Zuversicht hilft
  2. Erfahrung
  3. Training
  4. Sport vor dem Pitch
  5. Meditation
  6. Atemtechnik
  7. Dominanzpose „Tschakaaa“

Ach, nein ein Panel habe ich ja total vergessen, aber das hing wahrscheinlich daran, dass es langweilig war und eigentlich nichts neues gab. Das Thema war Storytelling, das mehr als nur Content ist. Also da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen, leider hat der Moderator die ganze Diskussion flach gehalten. Ok, das war es dann, schade!

Ab in die S-Bahn flux zum Flughafen und mit der letzen Maschine heim nach München. Hey, ich kann die Social Media Week jedem wärmstens empfehlen. Hamburg hat sich von der besten Seite gezeigt, tolle Menschen, sehr kommunikativ, kreativ und experimentierfreudig.

Ich habe Lust auf mehr bekommen. Bis nächstes Jahr!

Das heutige Heranwachsen in mediatisierten Lebenswelten ist nicht einfach. Meine erste interdisziplinäre Tagung mit diesem aktuellen Thema.

Alles unter Kontrolle?

Interdisziplinäre Zugänge zum Aufwachsen in der digitalen Gesellschaft

0. Interdisziplinäre Tagung 2014

10. Interdisziplinäre Tagung 2014

Das war das große Thema der 10. Interdisziplinären Tagung 2014  in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in München. Zum richtigen Zeitpunkt fand ich diese Tagung im Netz, da ich momentan ständig auf der Suche nach Informationen über Medienpädagogik  bin. Ein sehr heißes Thema! Durch die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche brauchen Kinder und Jugendliche eine Unterstützung, damit sie souverän und selbstbestimmt mit diesen Medien umgehen.

Doch wie können wir sie unterstützen?

Die heutigen Redner haben sich darüber Gedanken gemacht. Weiterlesen