Meine Learnings der Tagung Mobile.Schule 17 in Oldenburg

 

Immer der digitalen Medienbildung auf der Spur! Das zweite Mal war ich am 9. und 10. März nun schon auf der #molol17 und es war wieder ein absolutes Highlight und ich habe eine Menge mit nach Hause gebracht.

Geballte digitale Medienbildung auf einem Platz. Ok, es ist schon ein eigener Kosmos dort, so viel Interesse an digitaler Bildung gibt es sonst nirgendwo. Daher gebe  ich meine Learnings gerne weiter. Ab heute starte ich meine kleine Serie „Digital- Appetizer“. Wieso schreibe ich nicht ganz einfach eine Zusammenfassung? Lange Zusammenfassungen finde ich langweilig. Kurz und bündig soll es sein, das Wesentliche.

No. 1 #molol17 Digital -Appetizer

Workshop: Sprachbildender Fachunterricht mit digitalen Medien von C. Schneider-Pungs   Welche digitalen Tools kann ich im Unterricht einsetzen?

  • Poster und Lernplakate                                                                                                 ThingLink mit dieser App können vorhandene Arbeitsblätter  in eine digitale Version umgewandelt und mit Web Links, Videos oder Bildern aufgewertet werden. Alternative App goformative
  • Schrittweise Textverarbeitung                                                                                                          Mit Keynote einzelne Worte oder Sätze als Textbausteine eingegeben. Schüler müssen diese Wörter in eine Reihenfolge bringen. Mit dem Keynote-Tool zaubern, entsteht die richtige Reihenfolge.
  • Portfolios und Sprachlernhefte                                                                                                   Hier haben sich die Apps Book Creator und Explain Everything bewährt. Beide sind kostenpflichtig.
  • Wörterbücher und Nachschlagewerke                                                                                         Die App Wikipanion ist die direkte  und schnelle Verbindung zu Wikipedia.Mit Quizlet (Browser Version und App) kommt das Gaming beim Lernen ins Spiel. Mit digitalen Karteikarten wird das Vokabel lernen gut organisiert und macht auch noch Spaß. Man kann auf bereits vorhandene Wissneskarten zurückgreifen oder selbst zu seinem Themengebiet ein Quizlet anlegen. Mit LearningApps können eigene kleine interaktive, multimediale Bausteine online erstellt werden und in Lerninhalte eingebunden werden.
  • Vernetzungen und Glossar                                                                                                Mindmaps können mit den Apps Popplet oder CloudArt sehr gut dargestellt werden. Beide Apps sind kostenpflichtig.

Educamp Stuttgart

Es ist Samstag, der Wecker klingelt um 6 Uhr! Auf geht’s nach Stuttgart ins Schwabenländle. Großmutter, 2 Kids und ich bepacken den Bulli und fahren auf die Autobahn Richtung Stuttgart. Schon gleich nach dem Flughafen München macht es Peng! Hä, was war das denn jetzt? Das darf doch nicht wahr sein, ein Steinschlag, der langsam zu einem Riss wächst! Toller Start! Jetzt alle Schlaglöcher meiden! Eigentlich fahre ich ja sehr gerne mit meinem Bus, aber diese Strecke nach Stuttgart hat nicht das Potential zu einer meiner Lieblingsrouten zu werden. Baustelle an Baustelle!

Endlich angekommen in Stuttgart, fahren wir alle in das Hotel Pullmann in Vaihingen und beziehen eines unserer zwei gebuchten Zimmer. Perfekter Parkplatz direkt vor dem Hotel-Eingang gefunden, also besser geht es nicht!  🙂 So, jetzt ab in die S-Bahn und in die City. Nebenbei gesagt, das öffentliche Verkehrssystem ist etwas gewöhnungsbedürftig. 11 Uhr endlich angekommen im Literaturhaus. Imposantes Gebäude, es war früher der ehemalige Firmensitz der Firma  Bosch. Punktlandung, genau zum Start der Sessions. Weiterlesen

GAUTINGER INTERNETTREFFEN

Das Netz ist für alle. Potentiale einer inklusiven Medienbildung

Natürlich ist das Netz für alle. Daran habe ich nie gezweifelt. Ja, warum eigentlich auch? Aber wie sich auf dieser Konferenz herausstellte gibt es für Menschen mit Handicaps manchmal enorme Hürden, um in das heutzutage selbstverständliche Netz zu kommen. War mir bis jetzt nicht bewusst, erst die Referenten öffneten mir die Augen für diese Hindernisse.

Prof. Isabel Zorn nahm uns in dem Einführungsvortrag „Inklusive Medienbildung: was heißt das? Überblick über Forschungs- und Praxisansätze“ auf eine Mission to Mars (inklusive Medienarbeit) Daher startete sie eine Medien-Rakete.

mission to mars

mission to mars

Doch erstmal, wie ist die momentane Situation bei uns?

  • Inklusive Medienarbeit ist kaum bei uns verankert
  • Bewusstsein für die Notwendigkeit von inklusiven Medienbildung
  • Viele Lehrkräfte und Schulen sind überfordert
  • es schlummern unentdeckte Talente

Einkommen

Bildung

Erwerbstätigkeit

haben einen immensen Einfluss auf die Internetnutzung. Je geringer die 3 ausgeprägt sind, desto höher ist der Bedarf an Medienpädagogik.

„Behinderte Menschen werden behindert im Medienzugriff“ Weiterlesen